| 06. Hanf (Haschisch, Marihuana)
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Lat. Cannabis sativa, Cannabis indica. Aus Indien stammende Pflanze, die seit ca. 10.000 Jahren auch in Mitteleuropa genutzt wird zur Produktion von Seilen, Kleidung, als Viehfutter, als Rauschmittel, später auch zur Papierherstellung (z.B. für die Gutenberg-Bibel und die US-Unabhängigkeitserklärung). Als Droge dienen die weiblichen Blüten, die besonders viel des Wirkstoffes Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten. Anwendung: rauchen, essen. Wirkung: Wahrnehmungsveränderungen, Verstärkung der Gefühlslage, oft beruhigend, da der Kreislauf verlangsamt wird, Appetit steigernd.
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Gefahr von Abhängigkeiten gering. Keine körperliche Abhängigkeit. Gesundheitliche Gefahren: Rauchen kann bekanntlich Krebs verursachen, bei starkem Konsum während Lebenskrisen können Psychosen ausgelöst werden. In Deutschland zwischen 3 und 6 Millionen Kiffer.
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Rechtsstatus: BtmG Anhang I: illegal. Bei Besitz geringer Mengen (je nach Bundesland und Gegend
zwischen 0 und 6 Gramm) für den Eigenbedarf können die Ermittlungsbehörden von Strafverfolgung
absehen.
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[Alkohol] [Amphetamin
(Speed)] [Crack] [Diazepam
(Valium)] [Fliegenpilz]
[Hanf
(Haschisch, Marihuana)] [Heroin]
[Koffein]
[Kokain]
[LSD]
[MDMA (Ecstasy)] [Meskalin]
[Nikotin]
[Opium]
[Psilocybin]
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