| 07. Heroin
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Chem. Diacetylmorphin. Aus dem Schlafmohn
(papaver somniferum) gewonnenes Morphin wird chem. zu Heroin veredelt. In Reinform weißes, auf den Schwarzmärkten zumeist beige bis braunes, bitteres Pulver. 1874 von
C.R.A. Wright erstmalig hergestellt. Ab 1898 von Bayer (Leverkusen) kommerziell vermarktet. Seit 1929 in Deutschland verboten (Opiumgesetz). Anwendung: heutzutage
sniefen, i.v. injizieren. Wirkung: Ausschaltung körperlicher und seelischer Schmerzen, sehr starkes Glücksgefühl, Pupillenverengung.
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Bei regelmäßigem Gebrauch Herausbildung einer starken Abhängigkeit, die bei Entzug der Droge zu starken Entzugsbeschwerden (starke Depressionen, Schüttelfrost, Muskelzittern, Schmerzen, Krämpfe, Wahnvorstellungen) führen kann. In Deutschland ca. 100.000-180.000 Konsumenten, davon jährlich ca. 1.700 Tote, zu 72% unbeabsichtigte Überdosierung, da Wirkstoffkonzentration auf dem Schwarzmarkt nicht zu kontrollieren ist.
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Rechtsstatus: BtmG Anhang I: illegal. Es sind Modellversuche zur kontrollierten Abgabe an Schwerstabhängige in Vorbereitung, u.a. in Hamburg, Frankfurt/Main, Karlsruhe, Saarbrücken, Hannover.
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[Alkohol] [Amphetamin
(Speed)] [Crack] [Diazepam
(Valium)] [Fliegenpilz]
[Hanf
(Haschisch, Marihuana)] [Heroin]
[Koffein]
[Kokain]
[LSD]
[MDMA (Ecstasy)] [Meskalin]
[Nikotin]
[Opium]
[Psilocybin]
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