| 09. Kokain
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Alkaloid der Blätter des Koka-Strauchs. Im 19. Jahrhundert von Merck (Darmstadt) erstmalig in Reinform extrahiert. Weißes, zartbitteres Pulver.
Anwendung: sniefen, seltener
i.v. injiziert. Wirkung: stark anregend, Euphorie, bei hohen Dosen z.T. Allmachtsgefühle, Steigerung der sexuellen Ausdauer, beim Sniefen Betäubungsgefühl der Nase und des Rachens, Pupillenerweiterung, bei Dauerkonsum z.T. auch schizophrene oder paranoide Vorstellungen.
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Bei Dauerkonsum Bildung einer starken Abhängigkeit, die bei Entzug zu starken Entzugsbeschwerden führen kann (starke Depressionen, z.T. bis zu Selbstmordgedanken). In Deutschland bis zu 300.000 Konsumenten.
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Rechtsstatus: BtmG Anhang III, bei besonderer Indikation mit Sonderrezept verschreibungsfähig, sonst illegal.
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[Alkohol] [Amphetamin
(Speed)] [Crack] [Diazepam
(Valium)] [Fliegenpilz]
[Hanf
(Haschisch, Marihuana)] [Heroin]
[Koffein]
[Kokain]
[LSD]
[MDMA (Ecstasy)] [Meskalin]
[Nikotin]
[Opium]
[Psilocybin]
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